Die 2 großen Unterschiede zwischen UA und GA4
Dass sich Google Analytics weiterentwickeln muss, hat sich schon lange angekündigt. Mit dem Aufschwung der mobilen Apps war es lange überfällig, Daten aus Websites und mobilen Apps in einer Ansicht zu haben. Das ist mit Google Analytics 4 passiert: Daten aus Website und Apps können mittels eines sogenannten Datenstreams in derselben Analytics Property gespeichert werden. Dafür wurde das System umgestellt: Jede Interaktion des Nutzers wird als Ereignis gespeichert. Seitenaufrufe, Formularausfüllungen, Transaktionen, alles ist nun ein Ereignis. Durch die Einführung des Datenstreams sind auch die Datenansichten weggefallen.
Die zweite große Veränderung ist das User Interface. Dort, wo sich früher weit über 100 Berichte zu verschiedenen Daten finden haben lassen, sind es jetzt nur noch 20. Zwar sind diese 20 Berichte detaillierter geworden, doch an die Informationsfülle von Universal Analytics kommen sie nicht ran. Die Berichte dienen nur mehr der Übersicht, für eine Analyse fehlen doch oft einige wichtige Kennzahlen.
Nun kommt zwangsläufig die Frage auf, woher die KPIs und Grafiken kommen sollen und wie diese in einem Bericht zusammenstellen lasse. Darauf hat Google eine Antwort: Mach’s doch einfach selbst!
Reporting? Nimm Google Looker Studio
Universal Analytics war ein Tool für das Reporting. Man konnte dort alle wichtigen KPIs einsehen, eigene Berichte und Dashboards zusammenstellen und diese exportieren oder teilen. Google Analytics 4 ist das nicht mehr. Warum? Es gibt bereits ein Reporting Tool von Google: Google Looker Studio! Mit Google Looker Studio lassen sich Berichte selbst erstellen und gestalten. Der Vorteil ist, dass sich nicht nur die Analytics-Daten darstellen lassen, sondern es lassen sich Daten aus mehreren Quellen in einem Bericht einbauen.
Sei es Google Analytics, Google Ads, Search Console oder auch Daten aus Facebook, LinkedIn und co. – alle können im selben Bericht erscheinen.
Durch Google Looker Studio hat Universal Analytics seinen Wert als Reporting-Tool verloren und durch Google Analytics 4 ersetzt. Dieses soll nun für einen anderen Zweck verwendet werden: Datenanalyse
Google Analytics 4: Ein Tool zur Datenanalyse
Analytics ist nun das Tool für den zweiten, detaillierten Blick. Es geht nicht mehr darum, grundlegende KPIs zur Übersicht zu generieren. Google Analytics 4 zeichnet sich dadurch aus, dass Nutzer einen tiefen Einblick in ihre eigenen Daten bekommen. Google will seine Nutzer erziehen genauer hinzusehen, um ihre Produkte zu optimieren.
Optimierung wurde in der Vergangenheit links liegen gelassen, zu wichtig waren SEO, SEA und Marketing. Google weist uns darauf hin, dass all diese Maßnahmen an Wert verlieren, wenn das Produkt nicht für den Kunden optimiert ist. Deswegen gibt es nun ein Datenanalyse-Tool, mit dem genau das gemacht werden soll.
Denn: wenn ein Produkt durch Datenanalyse optimiert ist, fühlen sich Nutzer wohler und erreichen die Conversions effizienter als zuvor. Das führt zu einem Win-Win Effekt: Unsere Ziele werden häufiger und effektiver erreicht und Werbungen auf Plattformen erzielen mehr Gewinn pro Nutzer. Das steigert Vertrauen in Google und dessen Werbung, wodurch der Verkauf von Anzeigen angekurbelt wird.
Dafür hat Google den Tab „Erkunden“: Dort lassen sich alle Analysen machen, die das Herz begehrt. Sie wollen in einer Tabelle die wichtigsten Metriken sehen? Nutzen sie das Freie Format. Sie wollen wissen, wie sich gewisse Segment überschneiden? Nutzen Sie die Segmentüberschneidung. Sie wollen sehen, wie Ihre geplante Customer Journey funktioniert? Nutzen Sie die Explorative Pfadanalyse.
Google Analytics 4 bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihre Nutzer und deren Probleme besser zu verstehen und Ihr Produkt effektiver zu vermarkten.
Unser Tipp: Fangen Sie sofort damit an
Datenanalyse war viel zu lange die kleine unbeliebte Schülerin des Online Marketings, mit dem keiner spielen wollte. Die großen Namen und Firmen haben aber bereits vor langer Zeit erkannt, welches Potential sie hat. Das unbeliebte Kind ist erwachsen geworden und spielt im Konzert der Großen mit. Trotzdem wird sie weiterhin unterschätzt. Machen Sie diesen Fehler nicht, denn die Datenanalyse wartet nicht.
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